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Songs for GuitarDie WinterreiseYOUNGL’art de PassageLilly Passion
 





 
„Die Winterreise"

 

von Franz Schubert

 

mit Jens Uwe Bogadtke, Gesang

und Rainer Rohloff, Gitarre

 

Diese Interpretation der Winterreise setzt sich deutlich von den gängigen und bekannten Liederabenden ab.

Der Zyklus wird in einen sehr persönlichen, biographischen Kontext gesetzt: Zitate aus Briefen Schuberts führen zu den Liedern oder verweisen auf den engen Zusammenhang zu persönlich Erlebtem. Der rhythmische Aufbau der Briefe, die Verwendung von Metaphern, ähnlich denen der Verse, bieten dem Zuhörer eine ganz neue Erfahrbarkeit.

 

Der Schauspieler

Jens- Uwe Bogadtke

 

eröffnet mit seiner Gestaltung der Lieder eine völlig neue Dimension der Auffassung. Mit großer Lebendigkeit, Nähe und Wärme findet er einen direkten und persönlichen Zugang.

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Der Gitarrist

Rainer Rohloff

 

hat alle 24 Sätze vom Klavier auf die Gitarre übertragen. Allein das ist Einzigartig. In einer authentischen und hochvirtuosen Fassung gelingt ihm der Spagat zwischen Realisierbarkeit schlechthin und einer unerwarteten Durchsichtigkeit der musikalischen Strukturen, die der Schauspieler für seine Interpretation nutzt.

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Das Buch

von Barbara Abend

 

lässt aus Briefen, Berichten, Zitaten Bilder entstehen, Impressionen. Behutsam sind die Texte zusammengestellt, gemischt, ja komponiert, die den engen Zusammenhang des Lebensschicksals Schuberts mit dem Liederzyklus sinnlich machen.

 

 

 

 

PRESSE

 

Schuberts "Winterreise" ganz nahe an ihren Wurzeln

 

"…ergreifend gelingt die Verknüpfung von Lebensepisoden Schuberts mit den Gedichten von Wilhelm Müller. Dargeboten ohne opernhaften Gesanges-Schwulst in anmutiger Schlichtheit, voll ernster Tiefe, sauber artikuliert und berückend intoniert. In kargen Worten, in virtuosen Aneinanderreihungen von Substantiven oder Adjektiven, zeichnet Bogadtke, nahtlos vom Sprechen zum Singen übergehend ein Bild von Schubert und seinem Lebensgefühl.

Rohloff überzeugt in Anbetracht der komplexen musikalischen Herausforderung, Schuberts Klaviernoten für seine Gitarre zu transkribieren, sowohl in der Umsetzung als auch im künstlerischen Ausdruck.

Schlichter Gesang, ausdrucksvolle Worte und ein Gitarrenspiel, das manch wehmütigen Moment noch sehnsüchtiger macht. Bogadtke interagierte und kommunizierte mit den Hörern auf einer Ebene, die nicht greifbar, aber umso mehr spürbar war. Er gab in einer Person den Schubert, den Erzähler, Zeitzeugen und Freunde des jungen Künstlers und ist auch der Betrachter aus dem Heute.

Auf außergewöhnliche Weise vermittelten Bogadtke und Rohloff ein Gesamtbild, das den Liederzyklus verbunden mit Schuberts Leben und Leiden und der immer aktuellen Problematik um Abschied, Einsamkeit und Isolation sieht.

Sie zeigten einen Schubert, der jede einzelne Person meint, jeder konnte sich angesprochen fühlen. Und weil Bogadtke sang, ohne seiner Stimme irgendetwas entlocken zu wollen, weil er so sanft, einfach und klar sang, konnte das Publikum jeden Satz verstehen.

Rohloffs Gitarre umspielte kunstvoll und Stimmung gebend die gesprochenen wie die gesungenen Worte.

Am Vorabend zu Schuberts Geburtstag bekamen die beiden Künstler mit ihrem eindrücklichen Liederabend einen Riesen-Applaus…"

 

 

 














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