Erfahrung, Vielseitigkeit und Professionalität 
Der Umgang mit Musik war für mich bisher vordergründig auf das Konzertieren und die Zusammenarbeit mit anderen Musikern und Künstlern ausgerichtet. Meine Band L’art de Passage galt dabei als „schöpferische Quelle“, das geistige Zentrum aller Aktivitäten. Die Entwicklung unzähliger Projekte forderte Kreativität in Verbindung mit einem ausgeprägten musikalischen Gespür. Das brachte einen erheblichen Schatz an Erfahrung, Vielseitigkeit und Professionalität.
Als logische Konsequenz entwickelte sich zunehmend das Bedürfnis, diese angeeigneten Fähigkeiten an interessierte Schüler weiterzugeben, Anregungen für neue Ansätze im Umgang mit dem eigenen Instrument zu vermitteln.
Seit 1993 ist die Unterrichtstätigkeit in Verbindung mit der Gestaltung freier Kurse fester Bestandteil meiner musikalischen Arbeit.



 Konzeption für den Gitarrenunterricht an Musikschulen 
Erklärtes Ziel meines Unterrichts in der Gitarreabteilung ist die Vermittlung populärer oder jazzstilistischer Elemente für bislang klassisch ausgebildete Konzertgitarristen. Ich betrachte den Unterricht als Ergänzung zur klassischen Schule. Er soll eine Lücke für interessierte Schüler schließen, die sich mit Jazz und lateinamerikanischer Musik auseinander setzen wollen, ohne dabei den spieltechnischen Wechsel zur E- Gitarre vollziehen zu müssen. Wesentlich dabei ist, der stilistischen Vielfalt der Gitarre Rechnung zu tragen und neben der Erarbeitung von Solo- und Duostücken auch praktische Ansätze zu improvisatorischen Fähigkeiten zu vermitteln.



 KURS an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar 
„Theoretische und praktische Grundlagen in der Beschäftigung mit akkordbezogenen Skalensystemen.
Aneignung eines analytischen und spielerischen Verständnisses als Voraussetzung für den Umgang mit dem Material in der Improvisation“  Improvisationsseminar Gitarre (allgemein) 
Der Ansatz für dieses Seminar basiert auf der Tatsache, dass ein großer Teil hervorragend ausgebildeter Gitarristen kaum oder gar nicht in der Lage ist, freie und improvisatorische Strukturen auf dem eigenen Instrument umzusetzen.
Das verwundert umso mehr, als dass gerade die Gitarre mit ihrer klassischen Tradition wie kein anderes Instrument auch im Jazz und im populären Bereich vertreten ist.
Diese Kluft zu überwinden macht einen frühen Umgang mit unterschiedlichen Stilistiken erforderlich. Das Interesse dafür zu wecken, Phantasie und Experimentiergeist anzuregen, Klangvorstellungen über besondere Hörerlebnisse zu vermitteln- das macht sich dieser Kurs zur Aufgabe.

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