Rainer Rohloff. Gitarre und Projekte

Jung & Young

Ein Neil Young Abend

mit Thomas Rühmann und Rainer Rohloff

Ein Junge besorgt sich eine Gitarre und fängt an zu spielen: 
Neil Young.

Ein anderer, Navid Kermani, hörte leidenschaftlich gern dessen Lieder.
Er schreibt darüber „Das Buch der von Neil Young Getöteten“. Ein entwaffnend subjektiver wie intelligenter Essay über den amerikanischen Musiker.

Der Lausitzer Rockpoet Gerhard Gundermann dichtete Young nach, spielte seine Musik, starb jung.

Der Schauspieler Thomas Rühmann liebte beide, Gundermann und Young, seit seiner Jugend.

Der Gitarrist Rainer Rohloff wusste von ihnen, aber entdeckte sie erst spät.

Rühmann und Rohloff spielen, singen, interpretieren Youngs Musik, Gundermanns Lieder, Kermanis Buch.

«So kann man doch heute nicht mehr Gitarre spielen«.

Mit diesem Ausruf, bezogen auf Neil Youngs Saitenkunst, begann die Zusammenarbeit zwischen Rainer Rohloff, dem Gitarristen von
«L`art de Passage«  und Thomas Rühmann, bekannt als Haupt-darsteller der ARD-Produktion «In aller Freundschaft«.
Respektlos, nie leichtfertig, nähern sich beide einem Ausnahme-künstler. Stilistisch bewegt sich das Projekt YOUNG zwischen akustischem Gitarrenduo, stahl- und nylonbesaitet, und elektrischem Gitarrensound, von clean bis Metall. Gesungen wird zweisprachig. Rühmann versieht einige von Youngs englischen Originalen mit deutschen Texten aus Gerhard Gundermanns Songs. «Heart of Gold« auf dem Bahnhofsklo, «Crime in the city« im Steinland, Rattenkarate in «Greendale.« Der eigensinnige Essay Kermanys, Variationen auf das Thema JUNG, verspricht einen humorvollen Abend um den amerikanischsten aller Rockmusiker.