Rainer Rohloff. Gitarre und Projekte

Mikis Theodorakis - ‘Songs for Guitar’

bearbeitet und interpretiert von Rainer Rohloff

Das Projekt

Rainer Rohloff, der 10 Jahre mit Theodorakis auf der Bühne stand und bei der Aufnahme zahlreicher Tonträger mitwirkte, hat sich von der Persönlichkeit des Komponisten, von der Schönheit und Kraft seiner einzigartigen Musik zu diesem Solo- Projekt inspirieren lassen.

In erster Linie ging es darum, einige der „Jahrhundert- Themen“ von Theodorakis als Literatur für Konzertgitarre zu erschließen. Die eigentliche Herausforderung bestand darin, die Grenzen des Instruments zu überwinden, und die Stücke zu einem sinnvollen und der inhaltlichen Aussage entsprechenden Kontext zu führen.
Entstanden sind Bearbeitungen, die in der Verbindung von traditionellen klassischen und spanischen Einflüssen mit modernen stilistischen Mitteln eine eigene musikalische Aussage verkörpern.

Theodorakis selbst bezeichnet das Resultat als eine neue Form der Gitarrenmusik.

Im Repertoire sind Lieder aus bekannten Zyklen (Mauthausen, Arkadia) sowie Bearbeitungen aus AXION ESTI und dem CANTO GENERAL. Eigene Überleitungen, Vorspiele und Improvisationen bereichern das Repertoire und unterstützen den dramaturgischen Aufbau des Programms.

Rezension  von  Mikis Theodorakis

"...Ich habe mit Aufmerksamkeit und Interesse die Arrangements meiner Musik für Solo- Gitarre von Rainer Rohloff gehört und bin vollständig zufrieden damit.

Rohloff achtet umfassend das Geschriebene und den Geist der Kompositionen, seine Übersetzung vollzieht sich mit Ernsthaftigkeit und in kreativer Form, so dass sowohl die Eigenständigkeit der Gitarre als auch die der Musik erhalten bleiben.

An einigen Stellen denkt man, dass die Virtuosität an die Grenzen des Instrumentes stößt. Ein Fakt, so glaube ich, der das Interesse vieler Gitarristen wecken wird.
Aber auch die Freunde der Musik und speziell die Verehrer meiner Musik werden das Vergnügen haben, die ihnen bekannten Kompositionen in einem neuen leuchtenden musikalischen Kleid zu sehen, welches den Stücken sicher einen neuen Atem gibt..."


Mikis Theodorakis
Athen, 2001